Lautlos ist das Meer

Die Nacht senkt ihren schweren Mantel über das Meer,
und jeder Wellenkuss klingt wie eine leise Frage.
Der Horizont schwankt im Dämmerlicht,
als könnte er sich nicht entscheiden,
wo Sehnsucht endet und Stille beginnt.

Ein einzelner Leuchtturm bleibt wach,
doch seine Stirn runzelt sich in Gedanken,
als suche er nach einer Antwort,
die niemand mehr kennt.
Die Luft schmeckt nach Salz
und vergangenem Lachen,
das längst verblasst ist.

Und irgendwo, fern am Rand der Dunkelheit,
gleitet ein Schatten nüchtern dahin –
ein stiller Zeuge der Zeiten, die wir nicht festhalten können.
Die Delfine fliegen wie immer lautlos übers meer

Text Klaus Bolz 2026 Musik KI suno